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Hallo! Ich bin neu hier und habe eine Frage an alle Zwängler und Nichtzwängler. Bei mir ist es so, dass ich seit Neuestem unter starken Zwangsgedanken leide.

Wenn ich z.B. mit einer Freundin telefoniere ist es ganz schlimm. Es kommt während des Telefonierens immer wieder der Gedanke, Schlampe oder du wirst sterben. Es ist echt furchtbar. Kann mich kaum auf das Telefonat konzentrieren. Kennt dies jemand?

Würde mich sehr freuen wenn ich einen Rat bekommen würde.

LG Nelly79

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Hallo ihr lieben,ich bin ganz neu hier und hatte gerade schon mal einen Beitrag geschrieben,den ich aber irgendwie nicht wiederfindeFrownIch leide seit einem Jahr an Depressionen,Angstzuständen und auch an Zwangsgedanken. Obwohl ich weiss das es Zwangsgedanken sind habe ich unendliche Angst dieses wirklich einmal zu tun.

Ich hatte erst ZG`` gegen mich selber und dann sehr aggressive Zwangsgedanken gegen meinen Sohn. Es frisst mich auf und macht mich total kaputt.

Ich habe mal gelesen, daß wenn Zwangsgedanken innerhalb einer Depression auftreten, man nicht wirklich von zgs reden kann, aber was ist es denn bitte dann? Hat man die Chance diese wieder komplett loszuwerden oder kann man nur einen Weg finden, damit zu leben?

Achso ich möchte noch hinzufügen das es bei mir meist in fünf Wörtern war wie ein Reim und entweder in der du oder ich Form oder wie eine Aufforderung.

Erstmal alles liebe und ich hoffe auf antworten.

LG LANA

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Hallo liebe Leute ! Ich leide seit ca. 7 Jahren unter Ängsten. Genaue Bezeichnung: Generalisierte Angststörung. Vor ca. 2 Jahren dann in einer Klinik mein erstes Bild vor den Augen. Es sind mehr so diese Sachen, das ich jemand etwas antun könnte. Das hatte ich nur schwer verkraftet, da ich ein lieber, sensibler Mensch bin.

Dann war ich bei einen guten Arzt, den ich vertraute und wir griffen das Thema etwas auf, was mich dann auch wieder etwas beruhigte. Im Sommer letzten Jahres verstarb mein Arzt (ca. 65 Jahre) plötzlich. Die Arzthelferin sagte mir Hitzeschlag. Dann wurstelte ich mich so ein halbes Jahr mit meinen Ängsten rum und auch gelegentlich mit diesen Zwangsgedanken. Ich redete viel mit meiner Freundin und machte mir dann eigendlich auch nicht mehr so viele Gedanken drüber. Vieleicht habe ich sie auch verdrängen wollen. Denn sowas löst richtig Angst und Panik aus. Ich will doch sowas nicht. Ich bin ein friedliebender Mensch. Dann ca. vor einer Woche brach es dann wieder aus. Seit dem schwirrt es mir im Kopf rum (vieleicht Angst vor der Angst). Ich habe richtig Angst und bekomme mich manchmal nur schwer beruhigt. Dadurch muß irgendwie mein selbstvertrauen flöten gegangen sein. Und dadurch auch Suizidgedanken.

Was kann ich tun?

Liebe Grüße

Ronny

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Ich brauch dringend Hilfe. Kann mir jemand sagen, wie der Zwang mit euch "spricht"? Spricht er immer in der "DU-Form" oder auch manchmal in der "ICH-Form"? Fängt der Zwang bei euch vielleicht auch manchmal mit ich an? Ich hab so ein schlechtes Gewissen. Ich weiss zwar dass es bei mir Zwanggedanken sind, aber der Zwang will mir einreden, dass es keine Zwangsgedanken sind. Theresa, kannst du mir vielleicht da weiterhelfen? Gruss Samy

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Hallo, habe gerade einige Beiträge gelesen und war erstaunt dass es viele Menschen mit ähnlichen Problemen zu geben scheint. Wie kann man hier im Forum untereinander in Kontakt treten? Zu meinem Kampf wie ich es genannt habe.

Ich habe das erste mal mit ca. 6 Jahren mit Zwangsgedanken zu tun gehabt. Hatte immer Probleme mit dem Schlafen und dann ging es irgendwann los, dass ich anfing mir schreckliche Dinge vorzustellen (vorstellen zu müssen). Ich hatte immer ein Gefühl als ob es mich nicht los lässt wenn ich mir die Handlung nicht bis in die absolute Perfektion in allen Details 1 oder 2 mal vorgestellt hatte. Gewalt im Fernsehen oder z.Bsp. ein Nachrichtenbeitrag über einen Kannibalismusvorfall in Dtl. lösten immer wieder neue Vorstellungen aus. Die ganze Zeit mit den Menschen die mir am nächsten sind, meinen Eltern, mein Bruder...

Nach 2 Jahren ging meine Mutter endlich mit mir zum Arzt. Ich war einen Monat in ambulanter psychiatrischer Behandlung und da ich so jung war, nehme ich an, ging es aus dem Grund weg, da ich das Gefühl hatte.."jetzt habe ich mit einem Arzt darüber gesprochen und er hat mir geholfen". Habe vorher immer mit meiner Mutter darüber gesprochen, sie wusste aber natürlich auch nicht was es war und verharmloste es lange Zeit.

Mit 18 kam es wieder. Das Fass lief über sozusagen nach 6 Wochen voller Stress mit Freunden und der Familie. Bilder..Nervenzusammenbruch...Angst...Psychiatrie. 6 Wochen auf der offenen Station. Nun waren es jedoch keine kompletten Handlungen mehr, sondern nur Bilder die ich einen Millisekúnde lang gesehen hab, jedoch verschiedene Bilder mit allmöglichen Leuten um mich rum den ganzen Tag. Ein Mitpatient mit Messer im Bauch, meine Mutter ohne Kopf etc. Auch wieder Bilder mit Kannibalismus sodass ich nicht mehr Fleisch aß und abnahm. Ich dachte ich werd verrückt und die Ärzte hatten keine Erklärung warum es so ist und woher es kommt. Es war eine harte Zeit.

Dann fing ich Verhaltenstherapie an, die mir half die Bilder wegzubekommen.Bin nun 22, nehme immer noch Antidepressiva (zwar zwischendurch ein Jahr Pause aber trotzdem habe ich einfach Angst sie ganz abzusetzen). Durch mein Studium habe ich oft den Wohnort wechseln müssen und mal hier mal dort rumtherapiert. Problem ...es kommt immer wieder. Ich weiss nicht was ich machen soll, was das richtiger ist? Tiefenpsychologisch daran gehen?

Meine Oma ist Anfang diesen Jahres gestorben und seh ich sie immer im Grab liegen , wenn ich an sie denke. Ich kann mich zwingen an schöne Erinnerungen von ihr zu denken , aber diese furchtbaren Bilder sind auch immer automatisch da. Muss auch darüber nachdenken wie sie jetzt wohl aussieht, komm mit dem Gedanken der Körper verwest nicht klar. Oft wird gesagt es sind runtergeschluckte Aggressionen die sich auf diese Weise bei mir äussern, aber ich hegte doch keine Aggressionen gegenüber meiner Oma. Ich würd gern trauern können ohne diese Bilder.

Ich habe vorher noch nie in ein Forum geschrieben und hab ein wenig Angst vor verletzenden Antworten. Ich denke jedoch das die meisten, die hier rumlesen, mich ansatzweise verstehen.