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Hallo, ich bin neu hier und das ist mein erster Beitrag. Ich habe das Problem daß wenn ich zb. in öffentlichen Verkehrsmitteln sitze ich immer sprechen muß in meinen Gedanken, und das geht dann soweit das ich glaube das ich gleich was sage... es ist irgendwie schwer zu erklären. Es ist auch so das sobald ich außer Haus gehe immer das letzte Lied was ich im Radio gehört habe oder eine Melodie von einer Werbung im Fernseher schwirrt mir immer im Kopf rum und das bleibt dann die ganze Zeit. Kennt das jemand von Euch?

Wär schön mal zu hören das ich nicht allein da stehe mit dieser Krankheit. Das ist noch nicht alles, es war eine zeitlang so,  daß ich geglaubt habe, verrückt zu werden. Es waren keine richtigen Panikattacken, es war was anderes. Auf einmal hatte ich ganz arge und hässliche Gedanken, sodass ich geglaubt habe gleich meinen Verstand zu verlieren. Diese Phase ist Gott sei Dank vorbei, aber es war die schrecklichste Zeit meines Lebens.... Allerdings bin ich noch nicht ganz wieder gesund denn ich hab ja eben diese Sache mit den Verkehrsmitteln oder sobald ich auf die Straße gehe muß ich immer reden in meinen Gedanken..es ist nicht nur so daß man einfach an etwas denkt, sondern ich muß es im Kopf irgendwie aussprechen und mitreden. Das nervt total!!! Hat das jemand? Bitte um Antwort!!!

Bianca

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Hallo, also ich bin erstmal froh diese Seite gefunden zu haben! Ist irgendwie schon hilfreich dass man weiß es geht anderen auch so schlecht wie einem selber auch wenn es natürlich für jeden Betroffenen schwer genug ist!

Also ich bin 27 Jahre und leide seit 3 Jahren an Zwangsgedanken. Bei mir ist es nicht ein Gedanke sondern mehrere wobei aber einer viel Stärker ist. Habe auch schon eine Therapie gemacht. Es war jetzt eine Zeit besser, aber momentan ist es wieder ganz schlimm! Also ich weiß eigentlich nicht was ich als nächsten Schritt machen soll und was wirklich effektiv wäre. Vielleicht kann mir wer helfen und sich melden. Bin für jeden Rat sehr dankbar.

lg jürgen

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Habe eine Frage: Kann es sein, dass "Lachgedanken" auch zum Zwang werden? Ich beschreibe mal näher, ich lese zb. in der Zeitung, dass jemandem etwas passiert ist und mir fällt dann ein Lachen ein, so in der Art Schadenfreude, obwohl ich so nicht bin? Ich finde es furchtbar wenn jemandem etwas passiert und mir fällt dann aber immer wieder so ein Lachen dazu sein. Oder ist das schizophren?! Mache mir ernsthafte Sorgen! Warte auf eine Anwort! LG Nelly79

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Hallo, ich habe, nachdem ich schon ewig lange das Internet nach Hilfe gegen meinen "ganz persönlichen Zwang" durchforstet habe, endlich eure Seite ge- und mich auch endlich wiedergefunden. Ich bin nicht in Therapie und habe mich bisher auch niemandem aus meinem privaten Umfeld anvertraut, da ich das Gefühl habe, es nicht richtig erklären zu können bzw. glaube, nicht richtig verstanden zu werden.

Ich bin schon einmal sehr gut mit meinem Zwängen (mittlerweile glaube ich zu wissen, dass ich an Zwangsgedanken leide) fertig geworden, indem ich ganz unbewusst genau den Weg gewählt habe, von dem auch Ulrike S. schreibt: es durchstehen, aushalten und dem Zwang nicht nachgeben, dann wird es weniger, bis es schließlich ganz weg ist, auch wenn es noch so schwer ist. Dann ist es mir auch eine ziemlich lange Zeit gut gegangen. Aber in den letzten 2 1/2 Monaten geht es mir wieder sehr schlecht (was ich mir nach aussen hin nicht anmerken lasse, da ich eine sehr glückliche Beziehung führe und in einem wunderschönen Haus mit Garten wohne, und gerade das macht mich fertig, dass ich dieses Glück nicht richtig genießen kann). Die eigentlichen Auslöser für dieses "Schlecht-Gehen" beschäftigen mich mittlerweile gar nicht mehr, sondern, und das ist das Perverse dran, die Gedanken daran, die ich mir selbst verbiete zu denken. Und damit verbinde ich dann einen "magischen Gedanken": wenn ich das und das wieder denke, passiert etwas und ich bin schuld daran. Ich beschreibe das, was mich in letzter Zeit beschäftigt hat, mal einfach:
ich hatte zB vor kurzem Geburtstag und wollte natürlich an diesem Tag zwanghafte Gedanken vermeiden. Natürlich tauchten die dann (nach erfolgreicher Vermeidung während des Abends, als wir feierten) in der Nacht doch auf, ich weiß gar nicht mehr woran, irgendwas vom Vortag. Dann wiederhole ich im Kopf zwanghaft die Situationen, in denen ich doch die Gedanken hatte und, um die Sache noch schwieriger zu machen, muss ich parallel zum eigentlichen Gedanken auch noch an etwas Positives aus meiner Vergangenheit denken. Tue ich das nicht oder denke an etwas "Schlechtes" (in letzter Zeit, aus irgendeinem Grund, mein Ex-Freund, mit dem ich schon seit Jahren keinen Kontakt mehr habe und somit ein Gedanke, der völlig absurd und aus der Luft gegriffen ist), muss ich das Ganze nochmal wiederholen, bis ich im "Hintergrund" an etwas Gutes denke, ERlebnisse, die mit dem eigentlichen Thema gar nichts zu tun haben und für mich etwas Positives haben. Das ist dann ein "gutes Zeichen".  Denke ich dann an den Ex oder irgendetwas anderes Negatives (natürlich gerade dann, weil ich es nicht will), hab ich plötzlich Angst, dass meine derzeitige Beziehung dadurch vorbei sein könnte. Ich habe irrsinnige Angst, meinen Partner zu verlieren, obwohl das total unbegründet ist. Seit gestern: ähnliche Situation. Irgendetwas war am Wochenende (hab das schon verdrängt, weiß es gar nicht mehr, was ja prinzipiell gut ist), ich hab mir verboten, das im Kopf zwanghaft zu wiederholen. Hab zwar gestern immer wieder daran gedacht, dann kam kurz Panik auf, weil ich daran gedacht habe, aber ich hab mir dann gesagt dass ich es ja nicht zwanghaft wiederholt habe, es "zählt" also ohnehin nicht. Dann, in der Nacht, nachdem ich ewig nicht einschlafen konnte, es mir aber eigenlich ganz gut ging, bin ich aufgewacht, es sind mir die Situationen vom Tag, als ich daran gedacht habe, durch den Kopf gegangen, ich hab mich aber beruhigt, dass das ja nichts war, und plötzlich schießt mir der Gedanke an den Ex durch den Kopf. Und jetzt versuch ich seit zwei Tagen, das Ganze nicht zwanghaft zu wiederholen, um das zu "neutralisieren". Fällt mir aber irrsinnig schwer, weil ich natürlich wieder Angst habe, dass ich durch diesen Gedanken bzw. die "Nichtneutralisation" meine Beziehung auf Dauer gefährde. Natürlich bin ich nicht standhaft geblieben und habe den zwanghaften Gedanken schon wieder ausgeführt (da muss ich mich dann an irgendeinen stillen Ort zurückziehen und mich konzentrieren, das wirkt sich sogar körperlich mit Herzklopfen und flauem GEfühl im Magen aus etc.), damit ich den Gedanken an den Ex, somit an das Schlechte, wieder ausmerzen kann, um nicht etwas durch diese "Magie" in Zukunft hervorzurufen. Meinen Partner zu verlieren wäre das SChlimmste für mich, wir haben so viel gemeinsam schon durchgestanden und hängen sehr aneinander. Ich weiß im Moment schon wieder nicht ein und aus, das hat sich schon wieder so hochgeschaukelt und ich will da raus. Bald habe ich Urlaub und den will ich doch genießen! Aber so wie es im Moment in mir aussieht (inkl. Herzrasen, Übelkeit) etc. kann ich mir das gar nicht vorstellen.
Entschuldigt bitte den vielen Text, aber ich habe versucht mir das jetzt einfach mal von der Seele zu schreiben. Vielleicht versteht ja jemand was ich meine und kann mir einen Rat geben. Ich weiß nicht mehr weiter. Therapie kommt für mich nicht in Frage, da ich vor zwei Jahren schwer krank war und seitdem ständig bei Ärzten und im Spital war, ich möchte mich da nicht noch mehr mit Arztterminen "belasten".

Danke schon jetzt für eure Hilfe. Carmen.

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Hallo Ihr Lieben ! Ich bin 25 Jahre alt und leide seit knapp zwei Jahren (seit der Geburt meines zweiten Sohnes) an einer Zwangsstörung. Ich ging , wie sicher auch ihr, durch die Hölle meines Lebens bis ich an dem Punkt angelangt bin meine Gedanken zu akzeptieren und allmählich die Angst vor ihnen verlor.

Nun möchte ich eine Selbsthilfegruppe in Wien-Umgebung gründen, bin aber erst in der frühesten Planung.Ich suche nach Gleichgesinnten und Mitleidenden um einen gemeinsamen Weg aus der persönlichen Krise zu finden.Ich würde mich über einen regen Info- und Erfahrungsaustausch freuen.

Bei Interesse mailt mir doch einfach unter   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen lieben Dank

Dany