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Hallo ....

Dachte auch ich schreibe ein paar Zeilen an euch.

Das wichtigste bei einer Zwangserkrangung ist das man sie erkennt.....Dazu steht und behandeln lässt . 

Ich habe vor kurzem mit einer Verhaltenstherapie begonnen.....Weil ich finde 18 Jahre sind genug und ich nicht mehr mein Leben davon bestimmen lassen möchte.

Sobald man diese Entscheidung getroffen hat ...Ist der halbe Weg schon geschafft :-)

Ich teile voll und ganz die Meinung meines Therapeuten .....

Die Krankheit hat nur zu einem kleinen Teil mit unserem erlebten in der Kindheit usw.zu tun .....Sie ist wie so viele Krankheiten Veranlagung und in unseren Genen..   

Also warum sollten wir uns dafür schämen .....

Ein Ms Kranker versteckt sich auch nicht....

Was ich euch mit meinen Zeilen sagen möchte ...steht dazu nur so können wir zur Aufklärung beitragen!

Mein Motto...Die Hoffnung stirbt zuletzt ( habe ich mir auch auf meinem Unterarm tätowieren lassen )

 

WÜRDE MICH ÜBER EUER KOMMENTAR FREUEN 

manu

 

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An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Frau Josef bedanken, welche sich sehr dafür engagierte, einen interessanten und aufklärenden Bericht über Zwänge zu schreiben. Ich denke, es ist Ihr damit auch gelungen, die Betroffenen eher zu einer Therapie zu motivieren! Auch herzlichen Dank an den Kurier, welcher sich dem Thema annahm und uns den Bericht dann für die Seite zur Verfügung stellte!

Kurier-Artikel-Der_Weg_in_ein_zwangloses_Leben-15-06-20131.pdf

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Hallo. Ich bin 18 Jahre alt und brauche ganz dringend Hilfe. Ich leide seit zirka drei Jahren an einer Depression, Zwangs und Angsstörung, und bin am verzweifeln. Ich war schon mal in einer Klinik für zwei Monate und bin seit einem Jahr in Behandlung. Es ist zwar besser,aber noch immer unerträglich. Ich habe immer Angst, dass ich durch meine Gedanken jemanden was antun kann und habe auch Angst, dass ich plötzlich schiele oder mein Bauch größer wird. Dann muss ich zwanghaft zu meiner Mutter gehen und fragen, ob das wirklich so ist, oder ich schreibe auf, dass nichts ist. Manchmal gehts, dass ich mich gedanklich beruhigen kann, aber halt auch nur zwanghaft. Ich bilde mir auch immer ein, dass mich keiner mag, weil ich vl komische Sachen mach und weil ich es mir so doll einrede, spricht dann wirklich keiner mir mir :( Auch meine Depression macht mir zu schaffen. Ich bin jeden Tag tot unglücklich, könnt nur heulen, komm mit meinem Äußeren nicht zurecht, finde mich hässlich, habe dadurch kein Selbsbewusstsein und wenn mich wer ausbessert, sehe ich alles als Kritik. Mein größtes Problem ist aber die Angst von der Gesellschaft. Es hat alles in der Schule angefangen, die Lehrerin und die Jungs in meiner Klasse mobbten mich, meine Freunde waren ungerecht zu mir und mein Zwang, dass ich meiner Mutter was sagen musste, qäulte mich 8 Stunden lang. Dadurch war ich einfach nicht mehr ich selbst. Jetzt will ich in die Lehre umsteigen, weil Schule gar nicht mehr geht, habe aber wieder davor angst.... Ich zeichne und schreibe leidenschaftlich gern, mach mich aber immer selber runter, und dadurch wird es dann wieder zwnaghaft und macht keinen Spaß mehr. Kennt das wer? Ich kann einfach nicht mehr!!!! Ich hoffe, es kann mir jemand einen Rat geben und helfen, bin nämlich wirklich schon am verzweifeln

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Hallo, ich bin zum ersten Mal hier. Möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 28, glücklich verheiratet und habe eine süße 8 Monate alte Tochter. Ich bin zufrieden mit dem was es im Moment in meinem Leben gibt. Mit 18 habe ich aggressive Zwangsgedanken bekommen... sehr sehr unangenehme Gedanken.... ich habe Angst wenn jemanden über mich denkt, dass ich ein Psychopathin sei oder sein könnte..... z.B.: ein ganz lieber alter Mann steht auf dem Zuggleis und mein blöder Gedanke fängt an zu denken, dass ich ihn stoßen soll.... oder dass ich meine Tochter verletze (wenn ich scharfe Gegenstände oder ein Fenster offen sehe......) irgendwann kommt der Gedanke, dass ich nahstehende Personen verletzen/töten soll..... ich fühle mich schlecht und ich habe Angst. Ich würde mich so gerne mit jemanden, der auch ähnliche Probleme wie ich hat, austauschen können. Gibt es hier einen Chat? Würde mich freuen!!

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Liebe Frau Ulrike S.. Vielen Dank für die grossartige Hilfe in den letzten "knapp" 2 Jahren. Wie versprochen möchte ich Ihnen einige Infos in Bezug auf meine Therapie übersenden. Viele Liebe Grüße POI Herr Christoph

Hallo Allerseits,

vor 2 Jahren erkrankte ich an der Zwangskrankheit oder OCD. Leichte Anzeichen gab es vielleicht immer schon, doch im Allgemeinen habe ich mir nie viel dabei gedacht. Durch Stress, Uebersiedlung und Beziehungskrise gab es dann sowas wie einen Ausbruch. Dieser verlief relativ rasch. Langer Rede kurzer Sinn. Die Probleme konzentrierten sich auf Blut , Nadeln , Spritzen und vokalem auf die Angst sich mit Aids infizieren zu können sowie auf unbegründete Eifersucht. Im"Endstadium" konnte ich kaum mehr alleine Einkaufen gehen, oder die Wohnung verlassen und generell war das Leben eine Qual. Ein Anruf bei Ulrike S. verhalf mir zu einem Therapeuten nach Berlin. Ich nahm mir eine Auszeit und ging 14 Tage in Behandlung. Viele Telefonate folgten und final begann ich gegen die Krankheit zu kämpfen um mein Leben zurück zu gewinnen. Heute bin ich fast wieder der Alte. Es gibt Phasen wo Stress oder eine andere Schwäche zu Rückschlägen führen. Generell wird es von Tag zu Tag besser. Ich betreibe viel Sport, ernähre mich gesund und meditiere sehr viel. Ich lese viele positive Bücher und bin seit 3 Monaten in einer weiteren sehr guten Therapie bei einem Experten. Alleine hätte ich es soweit nicht geschafft. Ich möchte mich daher bei allen Beteiligten für Ihre Hilfe und Ihr Verständnis  bedanken.

Liebe Frau Ulrike S. anbei nun wie versprochen ein paar Hilfestellungen die ich aktuell anwende und von meinem Therapeuten erhalten habe.

1) Ich schreibe die Situation auf und unterteile sie in a) körperliche Reaktion b) Emotionen c) negative automatische Gedanken NAT und d) konstruktive automatische Gedanken CAT. Durch das Aufschreiben erkenne ich, dass beim Gedanken Körper und Emotion im Falle des Zwangsgedanken in der Regel gleich verlaufen. Durch das Aufschreiben des NAT wird mir klar wie "unbedeutend die Situation" eigentlich ist und das wohl nur ich auf Grund meiner Vorstellung so reagiere wie ich reagiere. Mit dem CAT versuche ich aktiv den negativen Zwangsgedanken mit einem konstruktiven zu ersetzen. Nach einiger Zeit ( je mehr Gedanken man aufschreibt) sieht man ein Muster in der Zwangssituation und kann diese somit leichter erkennen und mit konstruktiven Gedanken CAT ersetzen. Zumal auch Körper und Emotion immer die gleichen Reaktionen zeigen.

2)Zusätzlich unterteile ich Zwangsgedanken oder auftretende Zwangssituationen wie folgt: 1) TEF Thought event fusion oder Gedankengang  der ein Gedankenmuster nach sich ziehen will. 2) TAF Thought action fusion oder Gedankengang der eine Aktion nach sich ziehen will. TEF und TAF habe ich fix verankert. Komme ich in eine Situation nutze ich den Anker TEF oder TAF um den Gedanken zu unterbrechen oder eine Zwangshandlung zu vermeiden.

3) Zusätzlich habe ich noch 3 Leitsätze: TEF: Wenn ich etwas denke, dann bedeutet das nicht, dass es eintreten wird nur weil ich es denke. TAF: Wenn ich an etwas zweifle, dann bedeutet das nicht gleich, dass ich nur auf Grund des Zweifels zu handeln habe. TEF: Ein Gedanke muss nicht richtig sein, nur weil ich fühle dass er richtig sein könnte. TEF: Gedanken in meinem Kopf müssen nicht zwangsläufig richtig und ernst genommen werden nur weil ich sie habe.

Das Problem ist immer das Gefuehl und dieser Bereich muss aktiv neu überschrieben werden. Weil im Falle der Zwangskrankheit die Gefühle einen täuschen und es so zu einer Zwangshandlung kommt. Wichtig ist für mich auch die Vermeidung von zuviel Alkohol. Weil hier in "Schwachphasen" der Gefuehlsbereich stärker beeinflusst wird. Ich selbst habe die Therapie ohne Medikamente aufgenommen und für mich läuft es sehr gut, wobei die Anfangszeit sehr hart und schwierig war. Man kann aber auch begleitend Medizin nehmen. Am wichtigsten ist nach wie vor " kognitive Therapie mit einem Therapeuten" und Konsequenz.

POI Herr Christoph