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Ulrike S./G.Crombach/H.Reinecker

Wer an einer Zwangsstörung leidet, kämpft darum, in einem bestimmten Lebensbereich absolute Sicherheit, absolute Gewissheit herzustellen. Das Fliessende, Dynamische, Kreative, und damit auch das Unvollkommene und Unvorhersehbare des Lebens erscheint unheimlich und ängstigend. Ulrike S. hat eine Reihe von Briefen an Zwangskranke verfasst. Damit schliesst sie an den Bericht ihrer eigenen Erkrankung und erfolgreichen Verhaltenstherapie in ihrem Buch "Der Weg aus der Zwangserkrankung" an. Die Briefe wenden sich an Betroffene und Angehörige. Sie vermitteln Mut und Optimismus in Situationen der Unentschlossenheit und Verzweiflung. Die Autorin richtet ihren Blick nicht auf die Problematik, sondern auf konkrete Handlungen, die in Richtung einer Lösung gehen können. Frau S. zeigt, wie gleichsinnige Bemühungen von Betroffenen, Angehörigen, Therapeuten und Kotherapeuten trotz gravierender Krankheit und Belastung eine Besserung ermöglichen.

ISBN 3-525-01465-1