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Ab Freitag, 12.5.2017, findet über 6 Abende von 17-19 Uhr eine Gruppentherapie statt.

Termine: 12.05.2017 / 19.05.2017 / 02.06.2017 / 09.06.2017 / 23.06.2017 / 30.06.2017

Inhalte: Grundlegendes Wissen zum Störungsbild, Psychoedukation, Verhaltensanalyse, Anleitung zu Expositionen mit Reaktionsverhinderung, Austausch mit anderen Betroffenen

Gruppenleitung:

Julia Wagner, Bakk. BA - Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision (Verhaltenstherapie)

 

Wo?

Praxis Verhaltenstherapie Strudlhof

Pasteurgasse 4/6

1090 Wien

Kosten: € 20,00 pro Abend

Anmeldung und weitere Informationen unter:

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0677 619 020 84

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An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Frau Josef bedanken, welche sich sehr dafür engagierte, einen interessanten und aufklärenden Bericht über Zwänge zu schreiben. Ich denke, es ist Ihr damit auch gelungen, die Betroffenen eher zu einer Therapie zu motivieren! Auch herzlichen Dank an den Kurier, welcher sich dem Thema annahm und uns den Bericht dann für die Seite zur Verfügung stellte!

Kurier-Artikel-Der_Weg_in_ein_zwangloses_Leben-15-06-2013.pdf

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Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau DDr. Ulley Rolles, die uns diesen Bericht freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat!

Für die medikamentöse Therapie, die zusätzlich zu einer Psychotherapie erfolgen kann, stehen zur Zeit hauptsächlich Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zur Verfügung, über deren Effektivität Studien existieren.

Dazu zählen die Wirkstoffe:

  • Fluoxetin (Handelsname Fluctine),
  • Fluvoxamin (Floxyfral),
  • Sertralin (Gladem, Tresleen),
  • Citalopram (Seropram),
  • Paroxetin (Seroxat)
  • und das trizyklische Antidepressivum Clomipramin (Anafranil)

Was bewirken diese Medikamente?

SSRI (Selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitors  = Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) setzen am Neurotransmittersystem im Gehirn an.

Zwischen unseren Nervenzellen im Gehirn befindet sich eine Art Zwischenmasse mit Botenstoffen, so genannten Neurotransmittern. Die einzelnen Nervenzellen haben keinen direkten Kontakt miteinander, das heißt, damit ein Signal von einer Zelle zur anderen übertragen werden kann, muß der dazwischenliegende Raum überwunden werden. Auf dieser Basis funktioniert all unser Denken, Lernen und Fühlen: Zwischen den einzelnen Nervenzellen werden Verbindungen aufgebaut.

Schauen wir uns eine Nervenzelle einmal genauer an: Sie besteht aus einem Zellkern und im Zellinneren aus einer Reihe anderer wichtiger Systeme. Der Rand der Zelle besteht aus einer Lipiddoppelschicht und die Zelle hat sogenannte Dendriten (ähnlich wie Arme) und ein Axon (langer Arm) an dessen Ende, der Synapse, die Signalübertragung stattfindet. Das Signal muß nun von der Synapse der einen Zelle auf die Membran der nächsten Zelle übertragen werden, und so weiter. Auf diese Weise wird ein Impuls fortgeleitet und die Summe dieser Millionen Fortleitungen ergibt dann beispielsweise ein Gefühl wie Angst, Trauer, Wut oder Motivation, Zuversicht und Freude.

neuron

Die Signale in der Zelle sind dabei elektrische Impulse. Um nun von einer Zelle zur anderen übertragen zu werden, muß der elektrische Impuls in einen chemischen Impuls umgewandelt werden. Nur so gelingt ihm die Überwindung des synaptischen Spalts zwischen den Zellen. Und genau dafür braucht man die Botenstoffe, die Neurotransmitter, die an den Rezeptoren der nächsten Zelle andocken können.

synapse antidepressiva

Und nun sind wir endlich soweit: ein wichtiger Neurotransmitter ist das Serotonin. Ist es in ausreichender Menge vorhanden, funktioniert die Erregungsübertragung gut, was auf Gefühlsebene umgelegt bedeutet: Die betreffende Person ist ausgeglichen, zuversichtlich, gut drauf, motiviert, stark, wenig ängstlich, nicht depressiv.

Der Botenstoff Serotonin wird dabei aus verschiedenen Vorstufen, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen, gebildet. Er wird vermehrt gebildet unter moderater körperlicher Bewegung, bei Licht, vermindert gebildet unter Streß, chronischer Krankheit und in der dunklen Jahreszeit. Auch ist die Konzentration von Mensch zu Mensch individuell verschieden. All das kann dazu führen, daß vorübergehend oder dauernd zuwenig Serotonin vorhanden ist und der Betreffende zunehmend verzagter, ängstlicher, depressiver wird.

Bei der Zwangserkrankung gehen wir davon aus, daß es sich hierbei großteils um Ängste handelt: z. B. Angst, nicht den Herd abgedreht zu haben, Angst vor Verunreinigung, Angst vor Kritik, die in der Folge zu impulsiven Handlungen und Gedanken führen. Dabei scheint ein verminderter Serotoninspiegel eine wesentliche Rolle zu spielen.

Mit den Medikamenten wird nun nicht etwa Serotonin künstlich zugeführt, sondern folgendes bewirkt: Da im Körper immer alles auf und wieder abgebaut wird, wird auch das Serotonin, das zwischen den Zellen kreist nach einer Weile wieder von der Zelle zurück aufgenommen und abgebaut. Das Medikament hat nun den Effekt, daß das Serotonin nicht so rasch abgebaut wird, da sich der Wiederaufnahmehemmer sozusagen vor die Wiederaufnahmeschleuse der Zellen legt. So kann das Serotonin länger im Zwischenzellraum kreisen. Nach einiger Zeit erhöht sich dann der körpereigene Konzentrationsspiegel des Serotonins merkbar (nach etwa 10–14 Tagen) Dies ist auch der Grund, warum das Medikament nicht gleich nach der ersten Einnahme wirkt, sondern eben erst nach etwa 2 Wochen.

Die Medikamente sollten nicht zu früh abgesetzt werden, sondern über einen längeren Zeitraum (mindestens ein halbes bis dreiviertel Jahr) eingenommen werden, so daß sich der Serotoninspiegel stabilisieren kann.

SSRIs machen nicht abhängig. Dennoch sollte das Medikament nicht abrupt abgesetzt werden, sondern langsam unter Anleitung des Arztes ausgeschlichen werden. Es sind Absetzeffekte wie beispielsweise Schwindel beschrieben worden.

Neben den selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern kommen in der Behandlung der Zwangserkrankung bei therapieresistenten Patienten noch weitere Pharmaka als zweite Wahl in Betracht. Dies vor allem deshalb, weil außer Serotonin sicher auch andere Transmitter (z. B. Dopamin) eine Rolle spielen. Zum Einsatz kommen können das trizyklische Antidepressivum Clomipramin, Clonazepam (RivotrilÒ), und Neuroleptika. Lithiumsalze und  Buspiron (BusparÒ) sind versucht worden,  haben sich aber bisher als wenig wirksam erwiesen.

DDr. Ulley Rolles

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1. Wenn Sie den begründeten Verdacht haben, daß jemand in Ihrer Umgebung an einem Zwang leiden könnte und sich Ihnen gegenüber nicht äußert, so sprechen Sie ihn darauf an. Sagen Sie ihm. Sie vermuteten, er leide an Ängsten, die er sich selbst nicht erklären könne. Im Interesse aller sei es besser, wenn er mit Ihnen darüber rede. Spionieren Sie ihm nicht nach, aber wenn Ihnen immer wieder merkwürdige Verhaltensweisen auffallen, so bringen Sie sie zur Sprache.

2. Geraten Sie nicht in Panik, wenn Ihre Vermutung sich bestätigt. Zwänge sind Krankheiten, derer man sich nicht zu schämen braucht, und für die es Hilfe gibt.

3. Suchen Sie nicht die Schuld bei sich selbst oder bei anderen.Zwänge entstehen nicht dadurch, daß jemand etwas falsch gemacht hat. Sie haben viele Ursachen.

4. Versuchen Sie nicht über Appelle oder moralischen Druck auf den Kranken einzuwirken. Durch Sich-Zusammennehmen, Seinen-Verstand-Gebrauchen oder Sich-Ablenken kann er seine Ängste nicht ablegen.

5. Wenn der Zwangskranke nicht von seinen Symptomen lassen kann, auch nachdem Sie eingeweiht sind, so stellen Sie nicht die ganze Beziehung in Frage. Sagen Sie nicht: Ich bin ihm nicht wert, daß er sich Mühe gibt. Werfen Sie ihm nicht vor, daß Ihre Zuwendung ihm nicht ausreicht, um mit seinen Problemen fertig zu werden.

6. Fragen Sie ihn nicht ständig, wie er sich fühlt. Bohren Sie nicht um genauer zu erfahren, was in ihm vorgeht. Es ist sehr schwer für ihn, über seine Erlebnisse zu sprechen, v.a. dann, wenn sie ihm selbst schon schrecklich oder verrückt vorkommen.

7. Lassen Sie sich auf keinen Fall auf immer neue Diskussionen darüber ein, wie groß z.B. eine Ansteckungsgefahr in Wirklichkeit sei, oder darüber, ob ein Risiko zumutbar sei oder nicht. Sie können niemandem seinen Zwang dadurch ausreden, daß Sie vernünftig mit ihm diskutieren. Der Kranke erlebt die Dinge anders als Sie.

8. Es bedeutet kein Versagen Ihrerseits, wenn Sie ihm mit dem normalen Menschenverstand nicht helfen können.

9. Jeder Kranke versucht, seine Ängste so gering wie möglich zu halten. So erwartet er auch von Ihnen, daß Sie sich an seine Regeln halten, um ihn so wenig wie möglich zu belasten. So sollen z.B. auch Sie die Einkaufstasche nicht auf den Tisch stellen, ohne sie abgewischt zu haben. Setzen Sie hier Grenzen. Lassen Sie sich nicht endlos in das System hineinziehen. Wenn immer neue Vorsichtsmaßnahmen von ihnen verlangt werden, so sagen Sie klipp und klar: Das tue ich nicht! Und halten Sie sich daran.

10. Das mag grausam klingen, aber vergessen Sie nicht, daß der Kranke die Grenzen von außen spüren muß, um eine Motivation zur Veränderung zu entwickeln.

11. Diskutieren Sie nicht mit ihm über Ihre Entscheidung, und lassen Sie nicht mit sich handeln. Wenn es zu Gefühlsausbrüchen kommt, so versuchen Sie, ruhig zu bleiben, und äußern Sie Ihr Mitgefühl. In der Sache aber bleiben Sie hart.

12. Verfallen Sie nicht in die Sprache des Kranken. Fangen Sie nicht auch an, von Schimmelpilz an der Türklinke zu sprechen oder vom bösen Nachbarn. Sie sagen einfach: „Die Türklinke, vor der du Angst hast ..." oder „Die Nachbarin, die du für eine böse Frau hältst ...".

13. Geben Sie dem Kranken nie das Gefühl, daß Sie ihn "verraten", etwa dadurch, daß Sie ohne sein Wissen mit jemand anderem über seinen Zwang sprechen.

14. Bei allem, wobei der Zwang keine oder nur eine geringe Rolle spielt, sollten Sie mit dem Kranken ganz normal umgehen. Helfen Sie ihm dabei, nicht den Anschluß an das Leben zu verlieren.

15. Sie können nicht die Rolle des Therapeuten übernehmen. Drängen Sie darauf, daß er Hilfe in Anspruch nimmt. Stellen Sie eine solche Hilfe als etwas ganz Normales dar, dessen er sich nicht zu schämen braucht. Es ist sicherlich nicht leicht, auf die von mir beschriebene Art vorzugehen. Die Natur des Zwangs verlangt ein Verhalten des Partners, das oft in scheinbarem Widerspruch zur Menschlichkeit steht. ; Aber das ist nur an der Oberfläche der Fall. Auch der Zwangskranke l hat seine gesunden Persönlichkeitsanteüe, die es zu stärken gilt. Der Krankheit immer wieder nachgeben hieße, sie sich endlos ausbreiten lassen. Und das wäre das Ende aller Menschlichkeit.

Quelle:

Dr. Nicolas Hoffmann
Wenn Zwänge das Leben einengen; Zwangsgedanken und Zwangshandlungen; Ursachen, Behandlungsmethoden und Möglichkeiten der Selbsthilfe
ISBN 3-913614-37-3

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Liebe Zwangskranke! Es ist ein zusätzliches Leiden bei der Zwangserkrankung, daß man nicht drüber reden kann, wie über ein gebrochenes Bein. Doch, reden drüber geht schon, nur schafft das meist keine Erleichterung, weil einen die Leute ansehen, als ob man von einem anderen Planeten käme.

Ich hatte da selbst die schlechtesten Erfahrungen. Eigentlich hatte ich gar keine Erfahrungen, weil ich niemandem von meiner inneren Qual erzählen wollte. Nur mein Mann hatte davon gewußt. Andere haben mein komisches Verhalten wahrscheinlich auch beobachtet, aber nicht als Krankheit, sondern als merkwürdiges Verhalten und schlechte Charaktereigenschaften ausgelegt.
Nun gibt es bei der sogenannten Merkwürdigkeit des Zwanges auch noch Unterschiede.
Ich was einmal bei einem Workshop. Betroffene waren froh, auch mal im kleinen Kreis über ihre Krankheit reden zu können, nicht nur bei einem Therapeuten. Auch einmal von anderen erzählt bekommen und erstaunt sein, daß sie nicht allein auf der Welt sind mit ihrer Erkrankung. Aber da gab es auch einige, die blieben ganz still. Sie waren nur Zuhörer. Ich habe ihnen angesehen, daß sie etwas enttäuscht waren. Sie haben sich nicht an den Gesprächen beteiligt. Sie konnten sich nicht mit den anderen austauschen und sich dadurch erleichtern und für sich profitieren. Für sie war es, als ob wir am Thema vorbeireden würden. Waschen, kontrollieren, ordnen, sammeln, nein all das waren nicht ihre Probleme. Sie haben sich, trotz der Offenheit der anderen, über die Zwänge zu sprechen, geschämt.
Wir haben dann diese Schweigsamen direkt angesprochen: "Könnte es sein, daß hier gar nicht über die Symptome gesprochen wird, unter denen Sie leiden? Haben Sie vielleicht das Gefühl, Ihre Zwänge seien noch viel merkwürdiger und schwieriger zu schildern als die der übrigen?"
So war es dann auch. Darauf haben auch diese den Mut gefunden, zu erzählen.
"Ich getraue mich nicht, von einem Raum in den anderen zu gehen. Weil ich fürchte, daß dann meine Mutter sterben wird."
"Ich muß mit dem Kopf verneinende Bewegungen machen, damit der Teufel weiß, daß ich nicht meine Seele verkaufe."
"Ich getraue mich nicht, auf der Straße den Menschen ins Gesicht zu schauen. Ich fürchte nämlich, jemand könnte meiner Freundin ähnlich sehen. Und wenn dies der Fall wäre, dann müßte ich gleich einen Gegengedanken haben zu meiner Befürchtung, daß die Freundin mich nicht mehr mag."

"Ich muß in Gedanken den Weg zurückverfolgen, den die zehn Euro in meiner Geldtasche genommen haben, damit ich weiß, daß ich mich nicht durch Diebstahl schuldig gemacht habe."
Ich darf auf der Straße auf keine Zigarettenkippe treten", schilderte ein junger Mann. "Jemand der erst fünfzig Jahre alt ist, könnte die Zigarette geraucht haben. Wenn ich durch Drauftreten Kontakt mit dem Zigarettenstummel habe, dann werde ich nicht älter als fünfzig Jahre. Das ist mir zu wenig. Auch hundert Jahre sind mir zu wenig, hundertfünfzig auch. Ich will überhaupt keine Altersbegrenzung für mich aussprechen." "Aber dreihundert Jahre, das dürften Sie schon sagen", fragte ich vorsichtig. Der junge Mann schaut mich vorwurfsvoll an. Ob ich ihm kein langes Leben wünsche, fragt er mich. Ja, das sind auch Zwänge. Genauso, wie zwanghaftes Waschen und zwanghaftes Kontrollieren auch. Und auch für solche Zwänge gibt es Therapie.
Eine Zwangserkrankung ist nichts, wovor Sie Sich schämen müssen. Auch wenn Ihre Zwangsvorstellungen noch so anders und ausgefallen sind. Ich würde mir nur gut überlegen, wem ich davon erzählte. Sie müßten einigermaßen sicher sein, Ihr "Outen" nicht zu bereuen. (Wenn Sie das Pech haben, daß auch ein Therapeut große erstaunte Augen macht, wenn Sie erzählen, dann sollten Sie wahrscheinlich einen anderen suchen, der mehr Erfahrung mit Zwangspatienten hat.) Ich habe meiner Ursprungsfamilie nie etwas von meiner Erkrankung erzählt, weil ich wußte: Mit solchen Krankheitssymptomen sind die überfordert, ich hätte keinen Profit, keine Erleichterung davon, in meiner Ursprungsfamilie hat man mit psychischen Problemen an der frischen Luft spazieren zu gehen, das hilt und tut gut. Alles erzählen, ganz ohne sich zu schämen, das können Sie bestimmt bei erfahrenen Verhaltenstherapeuten. Kognitive Verhaltenstherapie heißt die Therapie genau; das sage ich Ihnen dashalb ausdrücklich, weil diese die Behandlung ist, die sich bei Zwängen brauchen.

Herzliche Grüße
Ihre Ulrike S.

(Bücher: "Der Weg aus der Zwangserkrankung" (Bericht einer Betroffenen für ihre Leidensgefährten)
"Hilfreiche Briefe an Zwangskranke" (Ulrike S., G. Crombach, H. Reinecker, Verlag Vandenhoeck Transparent